Die aktuelle KFZ-Steuer 2017 für PKW & LKW

Die aktuelle KFZ-Steuer 2017 für PKW & LKW

KFZ-Steuer 2017 - mit KFZ-Steuerrechner für PKW, Motorrad, Wohnmobil, LKW, Anhänger und Elektrofahrzeuge.

Die KFZ-Steuer 2017

Bereits seit 2013 hat der Bund die Verwaltung der Kfz-Steuer übernommen. Die Länder erhalten im Gegenzug einen finanziellen Ausgleich. Durch diese Neuregelungen gelten u.a. folgende Verordnungen: Für Pkw mit Elektroantrieb gilt die Befreiung von der Kfz-Steuer künftig für 10 anstatt bisher 5 Jahre. Mit sofortiger Wirkung wird die Steuerbefreiung für Elektro-Pkw auf Nutzfahrzeuge der Klasse N1 und auf Leichtfahrzeuge der Klasse L ausgeweitet.

Für Fahrzeughalter und Autofahrer gibt es einige Gesetzesänderungen zu beachten, nicht nur im steuerlichen Bereich. Auch 2017 gilt die Befreiung von der KFZ-Steuer für reine Elektrofahrzeuge aller Fahrzeugklassen mit Erstzulassung vom 18.05.2011 bis 31.12.2015 auf 10 Jahre. Dies gilt ebenfalls für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Bislang waren die Brennstoffzellen- und E-Mobile nur 5 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Bis Dezember 2013 galt eine einmalige und befristete Befreiung von der Kfz-Steuer von maximal 150,00 Euro für Dieselautos, welche die Abgasnorm 6 erfüllen. Rußpartikelfilter-Förderung: 2017 wird die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit einem Partikelfilter weiterhin gefördert.

Der neue Fördersatz beträgt 260 Euro. Weitere Informationen finden Sie beim Hauptzollamt unter diesem Link.

Auch in Zukunft wird die KFZ-Steuer für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge weiter ansteigen. Dem gegenüber sollen Elektroautos stärker gefördert werden. Eine Kaufprämie für Elektro-Fahrzeuge wurde von der Koalition vorerst abgelehnt, daher müssen nun zwingend andere Mittel zum Einsatz kommen, um den Elektrofahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen. Ein Weg können Steuererleichterungen sein, um Fahrzeugbesitzer zum Wechsel auf die bislang in der Anschaffung noch immer relativ teuren Elektroautos zu bewegen.


Neues Auto kaufen oder das Alte umrüsten?

Die Nachrüstung älterer Fahrzeuge mit einem System zur Schadstoffreduzierung, z.B. Oxydations-Kats für Dieselfahrzeuge oder geregelte Kats für Benziner kann relativ teuer werden. Trotzdem kann sich der Aufwand rentieren, denn eine bessere Schadstoffklasse sorgt für eine niedrigere KFZ-Steuer. Welche Auswirkungen das hat, können Sie mit unserem KFZ-Steuerrechner herausfinden.

Alternative: Laden Sie sich die Informationen vom ADAC herunter.

Sollten die Steuerersparnis durch eine Umrüstung nicht die Kosten decken (wenigstens annähernd), dann sollten Sie über den Verkauf Ihres Fahrzeugs und einen Neukauf oder den Kauf eines jungen Gebrauchten nachdenken. Wieviel Ihr altes Auto noch wert ist, können Sie mit einer kostenlosen Online-Bewertung u.a. durch "Wir kaufen dein Auto" feststellen.




KFZ-Steuer 2017 für PKW mit alternativen Antrieben (Gas, Elektro ...)

Fahrzeuge, welche mit alternativen Kraftstoffen (zum Beispiel Rapsöl oder Erdgas) betrieben werden und/oder einen Hybridantrieb nutzen, werden mit den entsprechenden Steuersätzen besteuert. Weiter gehende Steuerbegünstigungen sind nicht vorgesehen.

Elektro-Fahrzeuge sind ab der erstmaligen Zulassung von der KFZ-Steuer befreit, wenn sie ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben werden, der wiederum überwiegend aus einem mechanischen oder elektrochemischen Energiespeicher versorgt wird. Folgende Regelungen zur Steuerbefreiung sind hier zu beachten:

  • bei Erstzulassung bis zum 17. Mai.2011 für 5 Jahre steuerfrei
  • bei Erstzulassung vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2015 für 10 Jahre steuerfrei
  • bei Erstzulassung vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2020 für 5 Jahre steuerfrei

Danach gelten folgende Steuersätze je angefangene 200 kg zulässiges Gesamtgewicht:

  • bis 2000 kg: 11,25 Euro
  • über 2000 kg bis 3000 kg: 12,02 Euro
  • über 3000 kg bis 3500 kg: 12,78 Euro

Dabei wird die KFZ-Steuer auf die Hälfte der stufenweise ermittelten Beträge ermäßigt. Die Steuerbefreiung wird nur einmal pro Fahrzeug gewährt. Wenn die Befreiung bei einem Halterwechsel noch nicht abgelaufen ist, wird die Restlaufzeit auf den neuen Halter übertragen.

Die Zeiten außerhalb des auf einem Saisonkennzeichen angegebenen Zeitraums und die Zeiten einer eventuellen Außerbetriebsetzung wirken sich nicht auf die KFZ-Steuer Befreiung aus. Dies gilt auch für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Die Steuerbefreiung wird immer ab dem Tag der Erstzulassung gewährt. Sie ist für reine E-Mobile aller Fahrzeugklassen gültig.

KFZ-Steuer 2017 - Schlüsselnummern und Emissionsklassen für PKW, Wohnmobile, Leichtfahrzeuge und LKW

Schlüsselnummer: die letzten beiden Ziffern des Feldes 14.1 der Zulassungsbescheinigung Teil 1Zugeordnete Schadstoffklasse
PKW
00, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 15, 88 sonstige
17, 19, 20, 23, 24, 92 kein Fahrverbot bei Ozonalarm
01, 02, 11, 12, 13, 14, 16, 18, 21, 22, 28, 29, 34, 77 EURO 1 und vergleichbare
25, 26, 27, 35, 49, 50, 51, 52, 71 EURO 2
30, 31, 32, 33, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 72, 73, 74, 75, A0-Y0, ZA, ZB, ZC, ZY, ZZ EURO 3 bis 6, 3-Liter Auto
Wohnmobile
00,88 S1 oder schlechter als S1
10, 11, 12, 30, 31, 32, 40, 41, 42, 43, 50, 51, 52, 53 S1
20, 21, 22, 23, 33, 44, 54, 60, 61 S2 oder S3
34, 45, 55, 70, 71 S2 oder S3
35, 80, 81 mindestens S4
Nutzfahrzeuge
20, 21, 33, 34, 35, 44, 45, 54, 55, 60, 61,70, 71, 80, 81, 83, 84, 90, 91 mindestens S2
10, 11, 12, 30, 31, 32, 40, 41, 42, 43, 50, 51, 52, 53 S1
01,02 G1
00, 88, 99 Sonstige
Leichtfahrzeuge
0401, 0402, 0411, 0412, 0413, 0414, 0416, 0417, 0418, 0419, 0420, 0421, 0422, 0423, 0424, 0425, 0426, 0427, 0428, 0429, 0430, 0431, 0432, 0433, 0434, 0435, 0436, 0437, 0438, 0439, 0440, 0441, 0442, 0443, 0444, 0445, 0446, 0447, 0448, 0449, 0450, 0451, 0452, 0453, 0454, 0455, 0456, 0457, 0458, 0459, 0460, 0461, 0462, 0463, 0464, 0465, 0466, 0467, 0468, 0469, 0470, 0471, 0472, 0473, 0474, 0475, 0477, 35A0, 35B0, 35C0, 35D0, 35E0, 35F0, 35G0, 35H0, 35I0, 35J0, 35K0, 35L0, 35M0, 36N0, 36O0, 36P0, 36Q0, 36R0, 36S0, 36T0, 36U0, 36V0, 36W0, 36X0, 36Y0, 36ZA, 36ZB, 36ZC, 30ZY, 30ZZ, 66A0, 66B0, 66C0, 0610, 0611, 0612, 0620, 0621, 0622, 0630, 0631, 0632, 0633, 0634, 0635, 0640, 0641, 0642, 0643, 0644, 0645, 0650, 0651, 0652, 0653, 0654, 0655, 0660, 0661, 0670, 0671, 0680, 0681, 0683, 0684, 0690, 0691, 0309, 0310, 0801, 0802, 0803, 0804, 0805, 0806, 0807, 0808, 0809, 0810, 0811, 0812, 0813, 0814, 0815, 0816, 0817, 0818, 0819, 0820, 0821, 0822, 0823, 0824, 0825, 0826, 0827, 0828, 0829, 0830, 090H, 090I, 090J, 090K, 090L, 090M, 090N, 090P, 090Q, 090R Grenzwerte eingehalten
0000, 0088, 0403, 9991, 0404, 0405, 0406, 0407, 0408, 0409, 0410, 9992, 0415, 0601, 0602, 0101, 0102, 0103, 0104, 0105, 0106, 0206, 0209, 0210, 0211, 0212, 0213, 0214, 0303, 0307, 0306, 0308, Grenzwerte nicht eingehalten

Befreiung von der KFZ-Steuer

Fahrzeuge bzw. deren Halter müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen, um von der KFZ-Steuer befreit zu werden. Die Wichtigsten sind Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge von Schwerbehinderten.

Weiterhin sind Kfz-Steuer-Vergünstigungen vorgesehen für:

  • Einsatzfahrzeuge von Zoll-, Feuerwehr-, Polizei- und Wegebaudienst sowie Krankentransport und  Straßenreinigung.
  • Omnibusse, Zugmaschinen und besondere Fahrzeuge in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.

Kfz-Steuer-Befreiung für Elektrofahrzeuge

Als Elektrofahrzeuge gelten Fahrzeuge, welche ausschließlich mit einem Elektromotor angetrieben werden, also keine sogenannten Hybrid-Fahrzeuge bzw.-Antriebe. Sie sind ab dem ersten Tag der Zulassung einmalig und befristet steuerbefreit, wobei folgende Regelungen gelten:

  • Fahrzeuge mit E-Motor (PKW und Nutzfahrzeuge!) und Erstzulassung vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2015 werden für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit.
  • Fahrzeuge mit Erstzulassung vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2020 werden für 5 Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
  • Nach Ablauf der Frist ermäßigt sich die Kfz Steuer um 50 Prozent der nachfolgenden Werte:
GewichtsklassenSteuersatz je angef. 200 Kg Gesamtgewicht
bis 2.000 kg 11,25 €
über 2.000 kg bis 3.000 kg 12,02 €
über 3.000 kg bis 3.500 kg 12,78 €

Kfz-Steuer-Befreiung für Behinderte

Schwerbehinderte mit einem Ausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck erhalten eine Befreiung von der Kfz Steuer. Dazu müssen die Merkzeichen 'H' (Hilflos), 'Bl' (Blind) oder 'aG' (außergewöhnlich gehbehindert) enthalten sein. Die Steuerermässigung bzw. -befreiung gilt nur für ein Fahrzeug bei Zulassung auf den Schwerbehinderten und nur auf Antrag bei den Versorgungsämtern. Bei Nutzung zur Beförderung von Gütern oder durch andere Personen, die nicht im Zusammenhang mit dem Behinderten stehen, entfällt diese.

Andere Versorgungsberechtigte nach dem sozialen Entschädigungsrecht sind von der KFZ-Steuer befreit, wenn bereits bei Inkrafttreten der Neuregelung am 01.06.1979 die Kfz Steuer erlassen war sowie der Behinderungsgrad (GdB, früher MdE) wenigstens 50 % beträgt.

Kriegsbeschädigte sind ebenfalls von der KFZ-Steuer befreit.

KFZ-Steuer News

Die PKW-Maut kommt frühestens Ende 2017

Und wieder mal hat sich Herr Dobrindt verrechnet. Nachdem die Einführung der PKW-Maut erst auf 2016 verschoben wurde, gibt es nun einen neuen Termin: Ende 2017. Grund dafür sollen einerseits ungeklärte technische und finanzielle Fragen sein, vor allem aber hat man wohl mit dem enormen Gegenwind aus den eigenen Reihen, der Automobilwirtschaft und vor allem der EU nicht gerechnet.

Nach Aussagen von Vertretern der EU-Kommission und dem Verkehrsministerium soll der PKW-Maut in einer abgeänderten Version nichts mehr im Wege stehen. Allerding kann die Maut erst in der nächsten Legislaturperiode, also nach den Wahlen Ende 2017, umgesetzt werden.

Bis Ende diesen Jahres soll die Klärung der Rechtslage in der EU abgeschlossen werden.

Für die PKW-Maut steht die Ampel auf Grün

Heute hat das Bundeskabinett die Pkw-Maut für Autobahnen und Bundesstraßen beschlossen, welche nun in das Gesetzgebungsverfahren geht. Die Einführung der PKW-Maut, welche auch für Wohnmobile gelten soll, ist damit für 2016 geplant. Für PKW-Fahrer aus dem Ausland ist eine Maut nur für Autobahnen vorgesehen.

Der Nachweis der erfolgten Zahlung erfolgt aber nicht per "Vignette". Geplant ist eine elektronische Erkennung per bei Mautzahlung registriertem Kennzeichen. Ausländische Fahrzeughalter können im Internet oder an Tankstellen Vignetten für zehn Tage, zwei Monate oder ein Jahr erwerben. Deutsche Fahrzeughalter erhalten dagegen eine Jahresvignette, welche vom Kraftfahrt-Bundesamt automatisch abgebucht und zugestellt wird.

Im aktuellen Maut-Entwurf ist weiterhin eine volle Entlastung von deutschen Autofahrern für Maut-Zahlungen über die Kfz-Steuer vorgesehen.

Die Maut kommt 2016 - mit einigen Änderungen

Entgegen den bisherigen Planungen zur PKW-Maut soll sie nun doch nicht in Form einer Vignette zum Aufkleben kommen. Dafür sollen die Kfz-Kennzeichenzeichen der Autos elektronisch erfasst werden, sobald die Maut bezahlt wurde. Die Pkw-Maut soll für alle nicht in Deutschland zugelassenen PKW (ausländische PKW) nur auf Autobahnen gelten. Dies sollte ursprünglich auch für Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen gelten. Nicht nur auf Autobahnen sondern auch auf Bundesstraßen sollen deutsche Autofahrer Maut bezahlen, damit sich auch wirklich alle deutschen PKW-Halter an der Abgabe beteiligen. Da parallel zur Einführung der Maut auch die Kfz-Steuer reformiert werden soll, ist dies zwingend notwendig. Der Preis für eine Jahresvignette wird maximal 130 Euro betragen. Er hängt von der Schadstoffklasse sowie dem Hubraum des jeweiligen PKW ab. Deutsche Autofahrer werden über die Kfz-Steuer wieder entlastet.

Reform der Lkw-Maut in Deutschland ab 2015

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Ausweitung der LKW-Maut ab dem 01. Juli 2015. Auch Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht sollen demnach ab Oktober 2015 einbezogen werden.

Die Lkw-Maut soll ab 2015 auf weitere 1.000 Kilometer Bundesstraßen ausgeweitet werden. Da die zu erzielenden Margen im regionalen Wirtschaftsverkehr sehr gering sind, ist eine Weitergabe der zusätzlichen Mautkosten an die Verbraucher über höhere Preise wahrscheinlich.

Kommt die Pkw-Maut mit KFZ-Steuer-Rabatt?

KFZ-Steuer & PKW-MautDas Verkehrsministerium prüft zur Zeit verschiedene Varianten und nimmt sich Österreich zum Vorbild. Sollte eine Autobahn-Vignette für Pkw einführt werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass für viele deutsche Urlauber und Pendler die bislang mautfreie Fahrt in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Dänemark auch vorbei ist – dies befürchtet zumindest der ADAC. Es sei letztendlich nur eine Frage der Zeit, dass in Deutschland eine Autobahngebühr eingeführt wird. Auch wird es wahrscheinlich (aus einer Vielzahl an Gründen) keine Kompensation durch die Kfz-Steuer geben. Das bisherige Modell sieht vor, dass deutsche Autofahrer entschädigt werden sollen, indem die Maut mit der Kfz-Steuer verrechnet werden kann.

Ein gesonderter Öko-Rabatt soll sicherstellen, dass Halter von schadstoffarmen Autos nicht schlechter gestellt werden, wenn hier die KFZ-Steuer niedriger liegt.

Man darf wohl für die Zukunft davon ausgehen, dass die PKW-Maut kommt – aber dann für alle und überall! Der Grund dafür: Die Politik braucht immer mehr Geld!

Neue Fördersätze 2013

Für Fahrzeughalter und Autofahrer gibt es einige Gesetzesänderungen zu beachten, nicht nur im steuerlichen Bereich. 2013 verlängert sich die Befreiung von der KFZ-Steuer für reine Elektrofahrzeuge aller Fahrzeugklassen (mit Erstzulassung vom 18.05.2011 bis 31.12.2015) auf 10 Jahre. Dies gilt auch für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Bislang waren die Brennstoffzellen- und E-Mobile nur 5 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Bis Dezember 2013 gilt eine einmalige und befristete Befreiung von der Kfz-Steuer von maximal 150,00 Euro für Dieselautos, welche die Abgasnorm 6 erfüllen. Rußpartikelfilter-Förderung: 2013 wird die Nachrüstung von Dieselwagen mit einem Partikelfilter weiterhin gefördert. Der neue Fördersatz beträgt 260 Euro. Weitere Informationen finden Sie beim BmdF unter diesem Link.

Auch in Zukunft wird die KFZ-Steuer für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge weiter ansteigen. Dem gegenüber sollen Elektroautos stärker gefördert werden. Eine Kaufprämie für Elektro-Fahrzeuge wurde von der Koalition vorerst abgelehnt, daher müssen nun zwingend andere Mittel zum Einsatz kommen, um den Elektrofahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen. Ein Weg können Steuererleichterungen sein, um Fahrzeugbesitzer zum Wechsel auf die bislang in der Anschaffung noch immer relativ teuren Elektroautos zu bewegen.

Änderung bei den Führerscheinen

Neu ausgestellte Führerscheine sind nicht mehr unbefristet gültig. Der Autofahrer muss jetzt nach 15 Jahren eine Verlängerung beantragen. Für das Trike-Fahren wird künftig die Führerscheinklasse A benötigt, der Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt sein. Gespanne mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t dürfen mit der Führerscheinklasse B gefahren werden.

Achtung: Änderungen zur Straßenverkehrsordnung ab April 2013

Ab 1.April 2013 tritt die überarbeitete Straßenverkehrsordnung in Kraft. Damit erhöhen sich die zu zahlenden Bußgelder bei Verstößen zum Teil beträchtlich! Zum Beispiel erhöhen sich die Bußgelder für das Überziehen der Parkdauer, Motorradfahrer dürfen am Tag wahlweise mit eingeschalteten Tagfahrleuchten oder Abblendlicht unterwegs sein.

Auch wird es Pflicht, Winterreifen bei Reif-, Eis- und Schneeglätte, Glatteis, Schneematsch zu verwenden. Die Reifen (hierzu zählen auch Allwetterreifen) müssen das M+S-Symbol aufweisen.

Trotz großer Sorgfalt bei der Erstellung erfolgen alle Angaben und Berechnungen ohne Gewähr!