Bußgeldkatalog 2016 - Bußgeld, Punkte und aktuelle Infos

Der Bußgeldkatalog 2016, höheres Bußgeld, weniger Punkte: Seit Mai 2014 gilt der neue Bußgeldkatalog mit reformiertem Punktesystem.

Der Bußgeldkatalog 2016 informiert Sie über die Höhe von Bußgeld, Geldstrafen, Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und Fahrverbot bei den jeweiligen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

Im Bußgeldkatalog werden die Sanktionen für Kraftzeugfahrer und Halter definiert unter Berufung auf das geltende Verkehrsrecht und die Straßenverkehrsordnung (StVO).

Geschwindigkeit

 
 

Der Bußgeldkatalog

bei Überschreitung der zul. Höchst-geschwindigkeit innerh. und außerh. geschl. Ortschaften

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Alkohol & Drogen

 
 

Der Bußgeldkatalog

für Fahren unter Einfluß von Alkohol und / oder Drogen und  einem dadurch verursachten Unfall

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allg. Straßenverkehr

 
 

Der Bußgeldkatalog

bei Verstößen im allg. Straßenverkehr wie Rechtsfahrgebot, Sonderfahrstreifen, Blinken

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Technik, Papiere, Unfall

 
 

Der Bußgeldkatalog

bei Verstößen gegen Technikvorschriften, Papiere, HU/AU, Unfall & Polizeikontrollen

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Berufskraftfahrer

 
 

Der Bußgeldkatalog

für Berufs-Kraftfahrer (LKW- und Bus) nach BKrFQG 2008 mit den Folgen für die Unternehmer

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Radfahrer

 
 

Der Bußgeldkatalog

bei Verstößen von Radfahrern wie das Befahren einer Fußgängerzone

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Der Bußgeldkatalog 2016 - höheres Bußgeld, aber weniger Punkte!

Seit Mai 2014 gilt der neue Bußgeldkatalog sowie das reformierte Punktesystem für schwere Verkehrsverstöße (Flensburger Verkehrssünderdatei).

Die Flensburger Verkehrssünderdatei wurde 2014 grundlegend umgebaut. Bis dahin gab es 1 bis 7 Punkte, je nach Schwere des Vergehens. Das neue Punktesystem sieht dann nur noch 1, 2 oder 3 Punkte vor, der Führerschein wird allerdings bereits ab 8 statt den bisherigen 18 Punkten entzogen.

Im Bußgeldkatalog 2016 wurde das Bußgeld für Parkverstöße um 5 Euro erhöht. Damit sind nun 10 Euro Bußgeld fällig, wenn die Parkzeit um mehr als 30 Minuten überschritten wurde. 15 Euro Bußgeld sind es bei 1 Stunde, bei bis zu 2 Stunden schon 20 Euro Bußgeld und bei bis zu 3 Stunden sogar 25 Euro. Wird um mehr als 3 Stunden überzogen, drohen jetzt 30 Euro Strafe. 35 Euro Bußgeld als Höchstsatz muss nun lt. Bußgeldkatalog gezahlt werden, wenn etwa eine Feuerwehrzufahrt oder ein Behindertenparkplatz zugeparkt wird.

Über den freiwilligen Besuch von Schulungen kann man einen Punkt innerhalb von maximal fünf Jahren abbauen, allerdings nur wenn maximal fünf Punkte auf dem Konto vorhanden sind. Neu hinzukommende Punkte sollen nun jeweils separat verjähren. Eine Punkte-Amnestie gibt es nicht.

Die Auskunft aus dem Verkehrszentralregister

Auf Antrag wird Ihnen beim KBA in Flensburg unentgeltlich Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Eintragungen erteilt. Dieser Antrag kann per Post, online oder direkt vor Ort gestellt werden.

Zur Auskunft des KBA in Flensburg »

Erhöhung der Bußgelder als Kompensation für den Punktewegfall.

Durch die Verringerung der maximal möglichen Punkte bei Verkehrsverstößen von 8 auf 3 Punkte wurden als Kompensation bestimmte Bußgelder im Bußgeldkatalog 2016 zum Teil drastisch erhöht.

Die Erhöhung der Bußgelder im Überblick

  • Sonn- und Feiertagsfahrverbot - für Fahrzeugführer von 75 € auf 120 €, für Halter von 380 € auf 570 €
  • Ferienreise-Verordnung - für Fahrzeugführer von 40 € auf 60 €, für Halter von 100 € auf 150 €
  • Verbotene Verkehrsteilnahme in Umweltzonen - von 40 € auf 80 €
  • fehlendes Kennzeichen – von 40 € auf 60 €
  • Kennzeichen abgedeckt - Glas, Folien usw. – von 50 € auf 65 €
  • Verstoß gegen Fahrtenbuchauflage – von 50 € auf 100 €

Die neue Verwarnungsgeldobergrenze sowie die Eintragungsgrenze im Punktekatalog.

Auf Grund der Anhebung der Verwarnungsgeldobergrenze im Bußgeldkatalog von 35 Euro auf jetzt 55 Euro und der Anhebung der Eintragungsgrenze von Punkten im Fahreignungsregister von 40 Euro auf jetzt 60 Euro wurden die betreffenden Bußgelder an diese neuen Grenzen angepasst.

Die qualifizierenden Tatbestände (mit Behinderung oder Gefährdung) wurden von 50 Euro auf 60, 65 oder 70 Euro angehoben, so daß auch sie weiterhin erfasst werden. Unten aufgeführte Tatbestände, die sonst durch die VZR-Reform unterhalb der neuen Eintragungsgrenze von 60 Euro liegen würden, sind davon betroffen.

  • Winterreifenpflicht: von 40 € auf 60 €
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Gefahrgutfahrzeugen: von 40 € auf 60 €
  • Behinderung von Rettungsfahrzeugen durch Parken an unübersichtlicher Stelle: von 40 € auf 60 €

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